Fontane war nie in Glashütte. Doch seine Beschreibung eines Hüttenbesuchs vor 150 Jahren gibt die Atmosphäre eines Hüttenabends im Museumsdorf gut wieder: „Am meisten beeindruckt hat mich auf meiner Reise der Besuch in der hiesigen Glashütte... ich habe die größte Hochachtung vor diesen Leuten, die einen so unentbehrlichen Stoff herstellen. Ich war immer schon der Ansicht, dass es Wichtigeres gibt als Gold. Glas zum Beispiel halte ich für nützlicher.“ Das Museumsdorf Baruther Glashütte lädt in der Tradition der jahrhundertealten Faszination des Glases zu einem zauberhaften Ofenschmaus und einem besonderen Glas-Erlebnis ein.
Am 14. November 2009, im Dezember auf Anfrage, am 8 Januar (17-19 Uhr), am 13. Februar (17-19 Uhr) - sowie als exklusive Veranstaltung zu einem Termin Ihrer Wahl - speisen Gäste im flackernden Licht des glühenden Glases in der ehrwürdigen Hütte von 1861. Auf der historischen Arbeitsbühne können die Besucher bei Kerzenschein zünftig tafeln. Von gläsernen Tellern aus der Museumsmanufaktur schmeckt die urige Brotzeit des Gasthof Reuner besonders gut. Ausgeschenkt wird natürlich in Trinkgläsern aus der Glashütter Manufakturproduktion.
Das Gelage wird garniert durch eigene Versuche mit dem widerspenstigen Glas: Jeder Gast bläst selbst eine Glaskugel. Das Museumsteam führt die Hüttengesellschaft in die Welt des Glases ein. Der Rundgang verschafft Zugang zur unterirdischen Welt des Glasofens und zur 300jährigen Geschichte der Baruther Glasfabrik. Glasgedichte entführen in ein glänzendes Reich. Die denkmalgeschützte Hütte wird bei Einbruch der Dunkelheit festlich illuminiert.
Leistungen:
- Brotzeit und zwei Getränke am Museumsofen, gereicht in gläsernem Geschirr
- Selbst eine Glaskugel blasen
- Hüttenführung
- Ein Glasgeschenk
p.P. 21 Euro. Bei Anzahlung bis zu 2 Wochen vor der Veranstaltung
ermäßigte 19 Euro p.P., Kinder 6-15 Jahre: 16,50 Euro.
Als Hüttencafé für Kinder- und Jugendgruppen auch am Nachmittag buchbar, 8 Euro p.P.