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Museumsdorf Baruther Glashütte
Museumsverein Glashütte e.V.
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Industrialisierungsworkshop für 7. und 8. Klassen

Veranstaltungen

Projekttag „Industrialisierung

Die Industrialisierung ist ein historischer Prozess von umwälzender Tragweite. Der Lehrplan führt mit Hilfe zweier Geschichtslehrbücher die 7. und 8. Klassen an diese spannende und revolutionäre Zeit heran. Glashütte mit seinem Museum für Industriekultur und Glasgeschichte ist ein idealer Ort für eine Erkundungsreise in das 19. Jahrhundert. Die Schüler werden gut zwei Stunden zunächst in einer dialogischen Führung und anschließend an ihren Gruppenarbeitsplätzen intensiv vom Museumsteam betreut. Danach erarbeiten sie mit Quellen- und Bildmaterial des Museums selbst eine Wandzeitung. Dieses Plakat stellt die Arbeitsergebnisse der Gruppen vor und kann zu einer kleinen Ausstellung mit selbst gebauten Vitrinen ausgebaut werden.

7. und 8. Klassen entwickeln selbständig Wandzeitungen

Vor der Folie der allgemeinen Industrialisierungsgeschichte bietet das Museum Baruther Glashütte das historische Szenario eines kleinen Industrieortes, der im Jahr 1716 entstanden ist und im 19. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte.

Wichtige Triebkräfte und Aspekte der Industriellen Revolution wie „Persönlichkeiten“ (Gründerfiguren/Unternehmer), „Standortfaktoren“, „Infrastruktur/Eisenbahn“, „Lebenserwartung“, „Arbeitsteilung“ (Beschäftigtengruppen/Frauenarbeit), „Arbeitszeit“, „Arbeitsdisziplin“, „Arbeitsbedingungen“ „Lohn“, „Kinderarbeit“, „Bevölkerungswachstum“ und „Mobilität“ können am Denkmalensemble der Baruther Glashütte und am Museum selbst entdeckt werden.

Das Museumsteam begleitet die Schulklasse durch das Museum und gibt eine Einführung in die Geschichte der Glasfabrik. Jede Klasse erhält im Anschluss zwei Materialboxen. Diese versammeln z.B. Personenkarten, die den Schülerinnen und Schülern in einem Rollenspiel Biographien von Beschäftigten vorstellen. Weiterhin findet sich eine Auswahl von Bildern und Objekten, die Schlaglichter auf die genannten Kategorien werfen. Auch ein Bastelbogen eines Modells des Fabrikgebäudes wird zur Verfügung gestellt, ebenso wie ein Bildband über die Geschichte der Glashüttenarbeit. Der Abgleich der Quellen mit der Überlieferung der historischen Gebäude bzw. historischer Objekte kann durch Erkundungen im Museum und im Ort erfolgen.

Jede Gruppe erarbeitet mit diesen Arbeitsmitteln eine Wandzeitung, die mit Zeichnungen, Quellen (Mitschriften), Fotos, Personenkarten, gefundenen Objekten sowie dem Hüttenmodell bestückt wird. Während dieses Arbeitsprozesses ist das Museumsteam immer ansprechbar und leistet Hilfestellungen. Die kleinen Ausstellungen der jungen „Museologen“ können im Museum oder in der Schule präsentiert werden. Eine Einführung oder Nachbereitung in einer Schulstunde durch das Museumsteam kann separat gebucht werden.

Die Schulklassen bringen bitte mit: 2 Fotoapparate, 2 Geschichtsbücher und je ein Schreibgerät. Jede/r Schüler/in erhält zum Abschluss ein „Glasmacherdiplom“ und eine Glasmaus. Der Gasthof Reuner bietet ein Mittagessen zum Schülertarif an.

Kosten: ab 6,50 Euro p. Schüler, Lehrerinnen und Lehrer frei